Sonderpädagogische Schule Innsbruck 2011
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SPZ IBK Sonderpädagogischeschule Funktion:  Schule Auftraggeber: Bundesimmobiliengesellschaft Ort:  Innsbruck – Austria Planung: 2012 Projektart: offener Wettbewerb Baukörper Baukörper   Erschließung Freibereiche   Zonen der Begegnung

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SPZ IBK

Sonderpädagogischeschule

Funktion:  Schule

Auftraggeber: Bundesimmobiliengesellschaft

Ort:  Innsbruck – Austria

Planung: 2012

Projektart: offener Wettbewerb

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Das zur Verfügung gestellte Grundstück ist zentrumsnah und unmittelbar an der Innpromenade, einem der wichtigsten Naherholungsgebieten Innsbrucks gelegen.
Die bestehende Neue Mittelschule (NMS), das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ), sowie der Turnsaal und das Kombispielfeld sind funktional mit getrennten Anforderungen zu organisieren.

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Baukörper

Es wird eine eingeschossige Platte vor dem bestehenden Baukörper (E+3) vorgeschlagen. Dieser kompakte Baukörper  wird perforiert um alle notwendigen Funkionen auf einem Niveau zu erhalten.
Dieses liegt 1,65m tiefer als  das des bestehenden Erdgeschosses der Baumannschule (NMS). An der östlichen Grundstücksgrenze erhebt sich das Hochplateau zu einem zweigeschossigen Baukörper. Städtebaulich erhält das Grundstück dort nun seinen Abschluss. Durch den eingeschossigen Baukörper bleibt den Klassenräumen der bestehenden Schule die freie Sicht erhalten.

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Baukörper

Es wird eine eingeschossige Platte vor dem bestehenden Baukörper (E+3) vorgeschlagen. Dieser kompakte Baukörper  wird perforiert um alle notwendigen Funkionen auf einem Niveau zu erhalten.
Dieses liegt 1,65m tiefer als  das des bestehenden Erdgeschosses der Baumannschule (NMS). An der östlichen Grundstücksgrenze erhebt sich das Hochplateau zu einem zweigeschossigen Baukörper. Städtebaulich erhält das Grundstück dort nun seinen Abschluss. Durch den eingeschossigen Baukörper bleibt den Klassenräumen der bestehenden Schule die freie Sicht erhalten.
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ERDGESCHOSS

 

Erschließung

Als Schlüsselpunkt wird ein Stiegenhaus mit Lift zwischen der bestehenden Schule und dem SPZ geschaffen. Durch dieses Gelenk wird die bestehende Schule barrierefrei erschlossen und die  Anbindung an das SPZ geschaffen.
Da die NMS und das SPZ um ein Halbgeschoß versetzt sind, ergeben sich kurze einläufige Treppen zwischen den Geschoßen. Der Eingang der NMS bleibt erhalten. Ein eigener überdachter Eingang für das SPZ wird im Bereich der Hutterweg geschaffen. Dieser Bereich ist so gestaltet, dass ein barrierefreies Bringen und Holen gegeben ist. Durch einen zusätzlichen Zugang im Bereich des Gelenkes wird eine Erschliessung für die externe Nutzung der Turnhalle sowie des Kombispielfeldes erreicht.
An der westlichen Grundstücksgrenze, im ehemaligen Turnsaal wird eine gemeinsam nutzbare Bibliothek mit einem Medienraum vorgeschlagen. Dieser Raum kann auch externen Besuchern zugänglich gemacht werden.

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Freibereiche

Die Freibereiche sind wichtige Elemente des Entwurfes. Durch die flache Staffelung werden sowohl ebenerdige Freibereiche für das SPZ, sowie Freibereiche für jedes Geschoss der bestehenden Schule geschaffen.

 

Schule

Je selbstständiger sich das Kind in seiner eigenen Schule bewegen und diese benützen kann, und darf, umso mehr werden seine Fähigkeiten gefördert. Grosses Augenmerk wurde daher darauf gelegt, alle für die Schüler zur Verfügung gestellten Bereiche und Funktionen ohne Hindernisse zu gestalten. Jede Klasse hat einen eben erschlossenen Freibereich. Alle Pausenflächen und Klassen befinden sich auf einer Ebene. Das Foyer mit Essbereich sowie die Turnhalle und der Medienraum mit Bibliothek liegen auf  dem selben Niveau wie die Klassenräume.
Somit befinden sich gemeinsam benutzbare Räume beider Schulen an ihren jeweiligen Berührungspunkten.  Mit diesem architektonischen Konzept steht es den Benutzern frei diese Schule zu einer Inklusivschule umzugestalten.

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Zonen der Begegnung

Die Zwischenzonen im Bereich der Klassenräume wurden den Gemeinschaftsräumen zugewiesen. Die Bereiche vor den Klassen und deren Erschliessung wurden an die Freibereiche angeordnet und laden zum gemeinsamen lernen und spielen ein. So können sich die Schüler dort treffen und sich austauschen. Das Miteinander wird stärker gefördert.

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