Pädagogische Hochschule Tirol 2012
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PHT IBK Pädagogische Hochschule Tirol Funktion:  Schule Auftraggeber: Bundesimmobiliengesellschaft Ort:  Innsbruck – Austria Planung: 2012 Projektart: offener Wettbewerb   Städtebauliche Gesichtspunkte   Baukünstlerische Gesichtspunkte Der Wissensturm als Symbol für Wissen – Lehre – Weiterbildung. Funktionale Gesichtspunkte    

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PHT IBK

Pädagogische Hochschule Tirol

Funktion:  Schule

Auftraggeber: Bundesimmobiliengesellschaft

Ort:  Innsbruck – Austria

Planung: 2012

Projektart: offener Wettbewerb

 

radekhala architekten

Städtebauliche Gesichtspunkte
Städtebaulich befindet sich die Pädagogische Hochschule Tirol im Stadtteil Wilten am südlichen Stadtrand von Innsbruck. Dieser Stadtteil zeichnet sich durch seine heterogene Umgebung aus, welche aus Gewerbegebiet, Friedhof, der Wiltener Basilika, dem Kloster Wilten, der Betriebsflächen der Österreichischen Bundesbahnen, der Innsbrucker Komunalbetriebe und der Tiroler Wasserkraft besteht. Es ist ein Stadtteil ohne signifikante Gebäuden, ausgenommen der Basilika welche ein Alleinstellungsmerkmal durch ihre Lage hat. Die Idee ist ein Markantes Gebäude zu positionieren welches sowohl aus der unmittelbaren Nähe sowie aus den Zufahrtsstraßen (Autobahn und Bundesstraße) wieder zu erkennen. Ziel ist es durch den Entwurf grösstmögliche Freiflächen zu schaffen und zu erhalten.

 

radekhala architekten

lageplan

Ansicht – Nord
Baukünstlerische Gesichtspunkte
Der Wissensturm als Symbol für Wissen – Lehre – Weiterbildung.
Lehrer welche sich zur Weiterbildung im Wissensturm einfinden bewegen sich durch alle Bereiche ihres Berufstands. Schreiten durch die Praxisvolksschuleschule die Praxishauptschule und die Pädagogische Hochschule und können so ihre eigene Ausbildung revue passieren lassen und sich von neuen Lehrmethoden inspirieren. Inspiriert durch durch das Prinzip des geometrischen Objektes „kleinsche Flasche“, dieses besitzt nur eine einzige Seite welche gleichzeitig innen und außen ist, wird beim Wissensturm durch die Selbstdurchdringung die Einbettung in den Euklidischen Raum erzielt. Es wird zwischen innen und aussen nicht mehr unterschieden. Wer sich im Gebäude befindet kann sich jederzeit auch wieder im Freien finden. Wie das Wissen welches in diesem Turm vermittelt wird muss dieses immerwieder auf das Neue entdeckt und weiter gegeben werden.

Funktionale Gesichtspunkte
Funktional wurde das Gebäude auf drei Hauptbereiche aufgeteilt.
Verwaltung – Wissensvermittlung – Sport. Als Bindeglied dient die Speise in Form der Mensa welche sich zwischen die Haupthäuser spannt.
Eine klare Funktionale Trennung für den konzentrierten Tagesablauf ist notwendig. Kreuzungspunkte, Schnittpunkte als Räume der Begegnung und des Austausches zu schaffen ist in diesem Entwurf wichtig.
Statische Überlegungen zum Neubau
Das Gebäude ist in Stahlbetonskelettbauweise geplant.
Wobei die Scheiben die Aussteifung übernehmen und die Stützen die vertikalen Kräfte ins Fundament einleiten.
Die Stahlbetonkonstruktion weist eine Hohe Speicherwirkung für die energetischen Einträge auf, dadurch wird einer Sommerlichen–Überhitzung vorgebeugt.

 

 

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