Paulus Sozialpastorales Zentrum – Wohnbau 2012
Category
Tags
Excerpt

paulus Funktion:  Sozialpastorales Zentrum + Wohnbau Auftraggeber: Neue Heimat Tirol Ort:  Innsbruck – Austria Planung: 2012 Projektart: geladener Wettbewerb in Cooperation mit beaufort architekten

← Projekt

paulus

Funktion:  Sozialpastorales Zentrum + Wohnbau

Auftraggeber: Neue Heimat Tirol

Ort:  Innsbruck – Austria

Planung: 2012

Projektart: geladener Wettbewerb

in Cooperation mit beaufort architekten

modellfoto1

Ein neues Stadteilzentrum entsteht. Treffpunkt für Jung und Alt. Diverse Soziale Einrichtungen werden miteinander verknüpft. Der Kirchenvorplatz wird zum verbindenden Element verschiedener Funktionen. Die Kirche selbst bleibt weiterhin das Wahrzeichen des Ortes, der Kommunikation und des Lebens. Unser Wettbewerbsprojekt ermöglicht ein angenehmes Miteinander, verbindet wo erforderlich, trennt wo notwendig. Der Grüngürtel Gutshofwiese ist integrierter Teil des Projektes.

funktion

funkton2

Sozialpastorales Zentrum

Auf einen sensiblen Umgang bei der eingeschossigen Anbindung an die bestehende St Paulus Kirche wird grosser Wert gelegt. Die Gebäudeteile des Obergeschosses springen zurück und bilden einen Respektabstand zum Kirchenbau.

Im Erdgeschoss befinden sich Räumlichkeiten des Pfarrrwidums mit dem Pfarrsaal, sowie die direkt an den Kirchenraum angeschlossene Sakristei und das sich zum Kirchenvorplatz und zur Hirschberggasse offen gestaltete und einladende Café.

Der Pfarrsaal bildet eine Spange zwischen dem Kirchenvorplatz und der vom Kindergarten benutzten Gartenfläche. Die Erschliessung des Kindergartens erfolgt im Süden von der Hirschberggasse und der Gutshofwiese aus.

Die Gruppenräume des Kindergartens sind bewusst im Erdgeschoss situiert, um als Bindeglied zwischen öffentlichem Park und hauseigenem Garten zu fingieren. Um es poetisch auszudrücken werden die Gruppenräume zu überdachten Gartenzäumen im Grünraum.

lageplan

perspektiven-mit-umgebung_26

schnitte

Die Gruppenräume des Kindergartens sind bewusst im Erdgeschoss situiert, um als Bindeglied zwischen öffentlichem Park und hauseigenem Garten zu fingieren. Um es poetisch auszudrücken werden die Gruppenräume zu überdachten Gartenzäumen im Grünraum.

Im ersten Obergeschoss sind Jugendzentrum und Kinderkrippe angeordnet. Diese sind durch eine „Brücke“ miteinander verbunden. Eine begrünte Rampe it Theatertreppe führt direkt in den Garten.

Das Foyer mit dem Hauptraum des Jugendzentrums kann mit dem Pfarrsaal gemeinsam genutzt werden. Eine Kombination der zwei Veranstaltungssäle ist möglich. Durch die Lage des Jungeszentrums wird eine ebenerdige Erschliessung des Gartens und eine Anbindung an den Gutshofes ermöglicht. Für die Jugend ist auf dem Dach des Widums eine eigene Freifläche geschaffen. Die Kinderkrippe bekommt ebenfalls eine eigene Freifläche, die über die Gruppenräume erschlossen ist und kann über die Rampe auch den Garten des Kindergartens mitnutzen.

Das Betreute Wohnen ist im zweiten Obergeschoss situiert. Eine Dachterrasse ermöglicht es den Bewohnern barrierefrei und ohne fremde Hilfe ins Freie zu gelangen.

Die Anordnung der einzelnen Funktionen erlaubt eine individuelle und eine kombinierte Nutzung.

modellfoto2 perspektiven-mit-umgebung_1

Der Wohnbau setzt in logischer Konsequenz die Typologie und Ordnung der Umgebung fort. Die Gebäudestruktur ist sehr einfach geshalten. Es gibt 60 Wohnungen, die durch zwei Treppenhäuser mit je einem Lift erschlossen sind. Die Wohnungen sind Ost-West orientieret und haben einen grosszügigen Balkon bzw. im Erdgeschoss einen Garten nach Süd-Westen.

Durch die gewählte Achseinteilung ergeben sich je Geschoss 10 Wohnungen mit den in der Ausschreibung geforderten Grössen, wobei immer die gleichen Wohnungen übereinander gestapelt sind.

Um für Räder, Kinderwägen und sonstige Nebenräume im Zugangsbereich von der Reichenauerstrasse genügend Platz zu erhalten, wird der nördliche Teil des Erdgeschosses frei gehalten und die wegfallenden Wohnungen in das attraktivere oberste Geschoss verlegt. Dadurch gibt es keine zusätzlichen Nebengebäude auf dem Grundstück und es kann als Wiese und Spielplatz bezw. Garten genutzt werden. Der bestehdne Verbindungsweg von der Reichenauerstrasse zur Gutshofwiese wird auf die westliche Gründstücksgrenze verlegt. Somit ist der Kindergarten weiterhin von Osten fussläufig erreichbar. Der Grüngürtel der Gutshofwiese als öffentlicher Park im Süden der Wohnanlage ist eine gut nutzbare Bereicherung für die Bewohner.

Die Zufahrt für den motorisieren  Verkehr erfolgt über die Garage von der Hirschberggasse aus.

In der Garage sind 67 PKW Abstellplätze und genügend Platz für Morrorräder. Im Untergeschoss befinden sich auf die Technikräume, die so angelgt sind, dass sehr kurze und direkte Rohrführungen zu den Steigschachten möglich sind, bzw auch zum Dach zu etwaigen Lüftungsgeräten.

Der Wohnbau is durch seine einfache Form sehr gut passivhaustauglich. Die tragende Struktur besteht aus Stahlbeton. Die Balkone werden von vorgesetzten Stahlsäulen gehalten und nur an die Fassade angehängt.

Next Projekt →
← Previous Projekt
Back to top