Wohnbau F51 2013
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F51 Funktion: Wohnbebauung Auftraggeber: Future Life Bauträger +  Med-el Medical Electronics GmbH Ort: Innsbruck Österreich Planung: 2013 Projektart: geladener einstufiger anonymer Realisierungswettbewerb       Lageplan Längsschnitt ERSTESobergeschoss DRITTESobergeschoss  

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F51

Funktion: Wohnbebauung

Auftraggeber: Future Life Bauträger +  Med-el Medical Electronics GmbH

Ort: Innsbruck Österreich

Planung: 2013

Projektart: geladener einstufiger anonymer Realisierungswettbewerb

 

 

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Städtebau – Raumplanung

Das Grundstück bildet eine Schwelle zwischen Zeilenbebauung, Ansätzen von Blockrandbebauung mit vereinzelten Riegeln im Innenbereich einer Zone in der Höttinger Au. Die problematischen Schnittstellen der bestehenden Bebauungsstruktur, werden als Potential erkannt und durch Ergänzung, Erweiterung und Aufnahme bestehender Parameter in ein neues konsequentes städtebauliches Konzept integriert. Ein autofreier Wohnort wird geschaffen, der durch eine großzügige Grünzone, gleich einer Ader gespeist wird. Durch einzeln aufragende Baukörper werden Akzente gesetzt.

DIAGRAMME01_Seite_1

Halböffentliche Gleitzonen

Durch die Differenzierung der Baukörper in verschiedene Wohnebenen und dem Aufeinandertreffen halböffentlicher Sockelzonen mit öffentlichem Grünraum samt Fuß- und Radweg, wird die Basis für soziale Kommunikation und Begegnung geschaffen, ohne auf die Möglichkeit des Rückzugs verzichten zu müssen. Hauseingänge werden durch die vertikalen Akzente klar erkennbar, Nebenräume für Fahrräder und Kinderwägen schließen in unmittelbarer Nähe zur Erschliessung an. Abstellräume werden in Bezug auf eine schnelle Erreichbarkeit auf Erdgeschoß- und Tiefgaragenniveau nahe der Aufgänge situiert.

LAGEPLAN_HOMEPAGE_127
Lageplan

Mensch

Die Anordnung der Baukörper ermöglicht bestmögliche Belichtungsflächen für die Wohnungen, die harmonisch in Bezug auf ihre Grösse verteilt werden. An zentraler Bedeutung gewinnen die identitätsstiftenden Ausblickmöglichkeiten auf Nordkette, Serles, oberes und unteres Inntal. Die großzügig angelegten Grünräume lassen eine Gestaltung je nach Interesse und Alter der Benutzer zu. Zudem wird die Möglichkeit geboten auch überdachte Spiel- und Aufenthaltsräume im Freien zu schaffen. Der Innenhof und die sich durchziehende grüne Ader bilden so eine autofreie beruhigte urbane Struktur für ein Miteinander mit hoher Lebensqualität.

Wohnraum

Eine Kombination aus einem horizontalen zweihüftigen Riegel und der Anordnung von Wohnungen in der Vertikalen an den Eckpunkten in Form von als Stadtvillen als Akzente, schafft eine Diversität der Wohntypen. Die Nachbarschaft bleibt überschaubar.

Der dem Entwurf zu Grunde liegende logische Achsraster ermöglicht es, in Bezug auf Wohnungstyp und -größe je nach Wunsch und Erfordernis flexibel zu reagieren. Die Stadtvillen werden von eingeschnittenen Balkonen, teilweise kombiniert mit Dachterrassen, geprägt.

Die Wohnungen in den sich horizontal ausdehnenden unteren Baukörpern zeichnen sich durch rundum laufende Balkone aus. Zur Wahrung der Intimität und zur Belichtung der darunterliegenden Flächen werden diese unterbrochen. Wohnungen ohne typischen Balkon erhalten einen französischen.

Durch die einheitliche Gestaltung der Balkonbrüstungen wird ein harmonisches Stadtraumbild evoziert und lässt gleichzeitig die individuell gestaltbare Balkonfläche zu.

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Längsschnitt

Fahrrad

Sowohl eine nord-südliche als auch eine ost-westliche Verbindung des Fahrradweges versorgt diesen Stadtteil mit ökologischer (grüner) Mobilität. Der neue Fahrradweg ist die logische Anbindung des Grünraumes, welcher auch zum Verweilen einläd.

Auto

Die Tiefgarage wird vom Fürstenweg und der Ampfererstrasse aus erschlossen. Im südlichen Bereich wird die Zufahrt aus logischen städtebaulichen Gründen an die westliche Grundstücksgrenze gelegt, um die Konzentration des Individualverkehrs auf einen Bereich zu minimieren. Dadurch kann entlang der östlichen Grundstücksgrenze eine autofreie Fuß- und Fahrradzone entstehen. Die Tiefgarage besteht im nördlichen Baukörper aus zwei Geschoßen, wobei das zweite Geschoß aufgrund der geologischen Bedingungen nur zur Hälfte unterirdisch ist. Dadurch ergibt sich ein Splitlevel-System mit kurzen Rampen, da jeweils nur ein halbes Geschoß überwunden werden muß. Die Rampen werden auf die Querungsflächen gelegt um den Verlust von Parkplätzen zu minimieren. Die Tiefgarage besteht aus zwei Baukörpern, welche jeweils unter dem oberirdisch liegenden L-förmigen Baukörper liegen. Die fußläufige Verbindung ist gegeben, eine verkehrstechnische ist, wenn erwünscht, auf Kosten von 4-6 Parkplätzen in Abhängigkeit von der Spuranzahl möglich.

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ERSTESobergeschoss
DRITTESOBERGESCHOSS_HOMEPAGE_123
DRITTESobergeschoss

 

PERSPEKTIVE_HOMEPAGE_131

F51-modell

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